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Dienstag, 18. Mai 2010

wieder Korea...

Mittlerweile bin ich schon seit zwei Wochen wieder in Korea. Viel zu berichten gibt es aber nicht - die meisten Sightseeingspots habe ich schon letztes Jahr besucht, und nachdem meine Diplomarbeit durch ist, bin ich gerade auch sehr happy damit, einfach nur lange im Bett zu bleiben und nichts zu tun.

Hier mal ein paar Bilder von den wenigen Dingen die bisher passiert sind:




 

Vor der Abfahrt in Stuttgart, noch in der S-Bahn am 1.Mai. Die Reise geht zuerst nach Istanbul, und von dort weiter nach Seoul. Gottseidank gab es da mal gerade keine Aschewolke aus Island ueber Europa.

 




In Seoul angekommen konnte Julian mich nicht abholen, weil er mit dem Kletterkurs unterwegs war, von dem es spaeter noch was zu erzaehlen gibt. Also habe ich meine Koffer gepackt, bin durch die Immigration, am Geldautomaten eine Million koreanische Won abgehoben (ich bin reich!!!), Handy gemietet (selbst mein Quadbandhandy bringt mir hier nichts, hier laeuft alles ueber UMTS - und jeder empfaengt kostenslos mehrere Fernsehsender ueber sein Handy! Sehr praktisch in der U-Bahn), habe mein Busticket gekauft und bin etwa eine Stunde vom Flughafen Incheon nach Seoul gefahren. Im Ausland habe ich im Bus oft Panik, meinen Stop zu verpassen, ich musste mich daher sehr beherrschen nach insgesamt 17 Stunden unterwegs nicht einzuschlafen. Aber Korea ist so einfach - die Stops werden alle auf koreanisch und englisch angesagt.

Auf dem Weg dorthin habe ich versucht, Julian anzurufen um mitzuteilen, wann ich genau da bin - man weiss ja nie genau, wie lange alles dauert. Leider habe ich mir wohl die falsche Nummer notiert, denn es ging nur ein Band mit einer netten Dame ran, die mir wohl mitteilen wollte, dass die Nummer nicht vergeben ist. Bloed. Julian hatte meine Nummer natuerlich nicht, ich hatte das Handy ja erst kurz zuvor gemietet. Naja, dachte ich mir, er wird schon irgendwann demnaechst an der Bushaltestelle vorbeischauen wenn ich mich nicht melde. Hat er dann auch. Eine Stunde spaeter. Naja, war nicht so wild. Zu ihm nach hause ist es von dort nicht mehr weit, und selbst sein koreanisches Bett (nur eine sehr duenne Matratze direkt auf dem Boden) fuehlte sich super bequem an.



Im Laufe der Woche sind wir dann mal ins Namsangol Hanok Village beim Namsan Park gefahren. Hanok ist ein Begriff fuer die traditionellen Haeuser, mit geschwungenen Daechern und so. Dieser Park ist aber mitten in der Stadt, und deswegen nicht uebermaessig gross. Vergangenes Jahr war ich ja in Suwon im Folk Museum, das tatsaechlich ein gesamtes Dorf war; weiter im Sueden gibt es wohl noch bessere Museen dieser Art. Das Namsangol in Seoul ist jedenfalls sehr klein, mit nur fuenf Haeusern. Aber dafuer war gerade irgendein Festival im Gange, und es gab ein paar Vorfuehrungen und so weiter. Demnaechst gibt es vielleicht noch ein paar weitere Posts. Mal sehen.
 

 

 

 

 

 

 

Montag, 13. April 2009

Seoul, Nami Island, Suwon

Von Korea

So, mitterweile ist mein Urlaub auch schon etwas weiter fortgeschritten. Ich geniesse gerade den Vormitag alleine, waehrend Julian an der Uni ist. Vergangene Woche war ereignisreich: voriges Wochenende waren wir in Nami Island. Ich war allerdings vom Flug noch total muede, Daher haben wir dort ausser kochen und spazierengehen nicht viel geschafft. Aber dafuer war das Wochenende ja auch gedacht.
Am Montag habe ich dann meine Sightseeing-Tour durch Seoul gestartet im Gyeongbokgung Palace.
Von Korea

Von Korea

Die Tempelanlage ist riesig, und obwohl man immer noch mitten in Seoul ist fuehlt man sich wie mitten in der Natur. Gerade ist auch Kirschblueten- und Magnolienbluetenzeit, und damit nahezu die ideale Zeit.
Neben Sightseeing war ich auch viel Shoppen, unter anderem beim Dongdaemun Market. Bisher habe ich nur die Eindruecke auf mich wirken lassen und noch kaum etwas gekauft; heute abend soll das anders werden.

Eigentlich gibt es auch in Seoul genug zu sehen, aber ich wollte trotzdem mal etwas raus und bin daher Donnerstag mit der Bahn in ein Folklore-Dorf in der Naehe von Suwon, etwa 1 Stunde suedlich von Seoul, gefahren. Das ist so eine Art Living History Museum, und neben den verschiedenen Haeusern kann man auch viele Handwerker sehen die zum Beispiel Seide spinnen oder Koerbe flechten.
Von Korea
Von Korea
Von Korea

Von Korea
In diesem Dorf gibt es auch einige Vorfuehrungen, unter anderem diesen Farmerstanz:
Von Korea


Die Baender sind an der Muetze der Taenzer befestigt, und indem sie den Kopf bewegen und Spruenge ausfuehren bringen sie diese dazu schoene Formen zu bilden. Das letzte Wochenende waren wir dann an der Ostkueste in Sokcho. Von dort ist es nicht weit zum Seoraksan Nationalpark; Bilder davon gibts naechtest mal da Julian seine Kamera heute nicht dagelassen hat und ich keine Fotos geschossen habe.

Dienstag, 7. April 2009

Seoul

So, hier gibts mal wieder was neues :) Ich bin gerade in Seoul unterwegs. Obwohl ich schon fuenf Tage hier bin kommt es mir vor als haette ich noch so gut wie nichts gesehen. Am Wochenende waren wir in Nami-san; unter der Woche muss Julian ja an die Uni, so dass ich den Vormittag fuer mich habe und die ganzen touristischen Dinge machen kann. Oder auch mal ausschlafen :)
Essenstechnisch ist Korea eine kleine Herausforderung da ich natuerlich nie weiss was vegetarisch ist, und um danach zu fragen fehlen mir die Sprachkenntnisse. Neue Sachen ausprobieren kann ich deswegen nur wenn Julian dabei ist und fuer mich bestellt - was aber auch schief gehen kann: letztens hatte ich zwar wie gewuenscht kein Fleisch, dafuer aber Tintenfisch und Muscheln in meiner Suppe. ;) - war aber kein Problem das umzutauschen.