Mittwoch, 1. Oktober 2008

Gili Islands und zureuck nach Bali

Leider kann ich euch noch immer nicht mit Bildern begluecken weil die Internetpreise hier umgekehrt proportional zur Bandbreite verlaufen, und die ist hier nicht berauschend.
Aber ich kann euch ja mal ein wenig von meiner Tour berichten, Bilder gibts dann eben erst wenn ich wieder zurueck in Stuttgart bin.

Also: die erste Woche war ich zusammen mit einem Freund aus Singapur in Legian im Suedwesten Balis. Dort hat es wunderschoene Sandstraende, manche weiss, andere schwarz. Waerend meine Begleitung einen Surfkurs gemacht hat bin ich schoen Shoppen gegangen.
Danach ging es nach Ubud, was sowas wie das kulturelle Zentrum Balis ist und auch relativ zentral in der Mitte der Insel liegt. Dort gibt es unglaublich viele Museen und Galerien etc. - und viele Shoppingmoeglichkeiten.

Danach bin ich alleine weiter nach Padang Bai im Osten Balis, und von dort Lombok, die Nachbarinsel, und direkt weiter auf die Gili Islands, die Verkoerperung des Paradieses auf Erden. Absolut weisse Sandstraende, kristallklares blaues Wasser, Korallenriffe direkt vom Strand aus zu erschnorcheln - und alles in einer absolut ruhigen und relaxten Umgebung, ganz ohne Auto- oder Motorradverkehr, sondern nur Pferdewaegen und Fahrraeder.

Inzwischen habe ich mich wieder von dort losgeeist (hauptsaechlich nachdem die ganze Schnorchelei eine so ungleichmaessige Braeune bei mir hinterlassen hat, ich sehe aus wie ein einseitig gebratenes Schnitzel) und bin zurueck nach Bali nach Candi Dasa. Candi Dasa hat keinen Strand mehr weil in den 80ern das vorgelagerte Korallenriff abgebaut wurde weil man es fuer Beton verwenden wollte. Den schoenen weissen Sandstrand hat es daraufhin weggewaschen. Aber es gibt noch genuegend kleinere Buchten in der Naehe, von denen aus man auch schnorcheln gehen koennte - wenn man denn wollte. Ich denke ich begnuege mich eher mit einem Schattenplatz an Ufer ;)

LG iane

Dienstag, 23. September 2008

Wieder in Asien!!! :)

Hey! Ich bin wieder in Asien :) Statt in die Tuerkei zu fliegen wie urspruenglich geplant habe ich kurzerhand einen Flug fuer vier Wochen nach Singapur gebucht um ein paar Leute wiederzusehen :)
Inzwischen bin ich mal wieder in Indonesien, zuerst in Bintan in einem Hostel auf Stelzen im Meer mit einem absolut einsamen Strand; und jetzt auf.... BALI!! I love it here :)
Morgen oder so gibt es vielleicht auch mal Bilder, aber ich kann nichts versprechen... z.B. vom unglaublich pudrigen Strand... von wunderschoenen Sonnenuntergaengen... von den Trips zu Tempeln... von Affen die mein Wasser und Julians Muetze klauen... von meinen Einkaeufen ;) ... von den Leuten die wir getroffen haben... sehr schoen hier.

LG Christiane

Sonntag, 24. August 2008

Na, noch jemand hier???

So, wird Zeit mal wieder ein Lebenszeichen abzusetzen: ich halte mich jetzt schon eeeeinige Wochen im bayrischen Nachbarland auf. Und beschäftige mich den lieben langen Tag grob gesagt mit Scheiße (oder feiner ausgedrückt: Abwasser). Und ja, das macht Spaß!

Nach Prag habe ich es immer noch nicht geschafft. Stattdessen aber mehrmals nach Nürnberg (allerdings nicht wirklich zum Sightseeing, sondern eher zum Shopping, unter anderem zum Geburtstagsshopping), und nach Regensburg.

(Regensburg)

Und natürlich war ich auch in Stuttgart:


Nächstes Wochenende steht München auf dem Plan. Und natürlich war ich auch in beautiful Berching, unter anderem bei der world famous Berchinale:


(Bilder rücksichtslos gestohlen bei Jovana im facebook :o. Ganz offensichtlich trinkt man hier i.d.R. Bier.)

Montag, 16. Juni 2008

Zurück in Deutschland - und immer noch unterwegs

So, dat waret aus Asien, falls jemand das nicht mitgekriegt hat. Fünf Monate sind sooo schnell rum... das Semester in Singapur war eindeutig zu kurz. Nun bin ich bei Nürnberg, mache dort mein Praktikum. Und habe vor Deutschland etwas besser kennenzulernen, ich werde mal mit der näheren Umgebung anfangen. Gibt ja genug zu sehen. Und an der Autobahn schaut der Wegweiser nach Prag immer so verführerisch aus... ;)

Dienstag, 27. Mai 2008

Phnom Penh, Singapore!!!

Ich bin zurück in Singapur!! Die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht zuviel zu essen und mich nochmal von den wenigen Freunden zu verabschieden die noch in Singapur verblieben sind.
Am Sonntag war ich mit Chonglei in Little India, das sonntags wirklich voll wie bei einem Jahrmarkt ist weil die tausende an indischen und pakistanischen Gastarbeiter da ihren freien Tag haben. Und weil ihre Unterkünfte in der Regel nicht so prickelnd sind treffen sie sich in Little India auf der Strasse. Ich hatte keinen Fotoapparat dabei, und diese _Massen_ an Menschen sind für deutsche Verhältnisse wohl gar nicht vorstellbar.
Am Montag war erst mal bei Deborah an der Uni um meinen Koffer abzuholen, und abends dann mit ein paar meiner Komilitonen essen, hier das Beweisfoto: alle von uns wohlgenährt (um nicht zu sagen: überfressen).

(Edvin, Phuo Sze, Yean Ching, Daniel, Cindy und ich)

Heute war ich dann noch mit Susie ein letztes Mal essen, sie ist noch bis Mitte Juni in Asien unterwegs und geht dann zurück in die USA.

Aber zuvor sollte ich wohl eigentlich noch vom Ende meiner Tour schreiben: nach den faulen Tagen am Strand bin ich zurück nach Phnom Penh gefahren, der Hauptstadt Kambodias. Kambodia ist vor allem für die Jahre der Roten Khmer und Pol Pot bekannt, und so musste ich mir natürlich auch die Killing Fields ansehen (Choeung Ek Memorial, quasi sowas wie Konzentrationslager mit einer Stupa gefüllt mit Schädeln der Opfer), und das Toul Sleng Genocide Museum, eine ehemlige Schule die zum Foltergefängnis umgewandelt wurde.


Die Roten Khmer haben - ähnlich wie die Nazis - all ihre Taten umfangreich dokumentiert. Es gibt hunderte Bilder von Gefangenen die allesamt getötet wurden; von vielen existieren auch Bilder nach der Folter - ziemlich grauslig anzusehen. Des weiteren sind Foltermaschinen ausgestellt und Zeichnungen von Häftlingen und Angestellten beigefügt.


Um das ganze emotional zu verkraften habe ich mich ins Shopping geflüchtet auf den zahlreichen Märkten der Stadt auf denen mal beinahe alles bekommt - leider sind meine 20kg Gepäck für den Rückflug nach Deutschland schon ausgereizt und ich konnte davon nur begrenzt profitieren.
Ausserdem habe ich mir den Royal Palace mit den spannenden (*gähn*) Bildern und Darstellungen der Krönungszeremonie angesehen. Die Silver Pagoda hat dafür wieder wett gemacht.


Und zu guter letzt habe ich mir noch diverse Massagen gegönnt - für 5 Euro die Stunde kriegt man dort schon einen gehobenen Standard. Und danach ging es dann gediegen mit Singapore Airlines zurück nach Singapur.

So. Singapur hat mich noch für etwa 10 Stunden, dann gehts über Dubai nach Frankfurt/nach Hause. Hab mir hoffentlich einen guten Tag dafür ausgesucht, schönes Wetter und so ;)

Das war's dann denke ich soweit (für dieses Mal) aus Asien!! :)

(ja, ich war wirklich hier!! ^^)

Mittwoch, 21. Mai 2008

Sihanoukville, Cambodia

So, meine Reise naehert sich langsam dem Ende. Zum Ausklang bin ich nochmal ganz in den Sueden ans Meer gefahren, nach Sihanoukville, bevor es dann in die Hauptstadt Phnom Penh geht und von dort fuer drei Tage zurueck nach Singapur.
Hier hat es wunderschoene weisse Sandstraende. Sobald mehr als drei Touris zusammen auftreten hat es aber auch findige Verkaeufer: "Manicure?"- "Pedicure?"- "Fruitsalad?"- "Bracelet, madame?"- "buy something!" - "Crab?" - "Mam, massage?". Die Kids lassen sich besonders schwer abschuetteln, sagt man "no, thanks" kommt ein gekraenktes/vorwurfsvolles "why?!" zurueck. - und sobald man den Strand verlaesst auch noch "Moto?", begleitet von einer Geste die sowas wie Gasgeben sein soll; und "Mam, Tuk-Tuk?" natuerlich noch. Heute habe ich geschaetzte 100 Mal "nein, danke" gesagt, ohne Uebertreibung!
Aber dennoch ist es hier wirklich nett. Die meisten sind trotzdem sehr freundlich und auch fuer in Schwaetzchen aufgelegt; fragen nach dem Namen, der Familie etc. und wollen dabei ihr Englisch etwas verbessern.

Naja, aber ansonsten passiert hier nicht viel: ich liege am Strand, schluerfe meine Limejuices und Coconutshakes, und ab und an wird etwas geplanscht - das wars, und genauso wars auch gedacht ;)

(meine Wenigkeit ganz allein am Strand)

Freitag, 16. Mai 2008

Si Phan Don, Laos und Angkor Wat, Kambodia

So! Seit letztem Posting ist's schon wieder etwas her! Nach Savannakhet gings nach Pakse, von Pakse nach Si Phan Don: den viertausend Inseln an der breitesten Stelle im Mekong. Auf der Insel gibt es Strom nur aus dem Generator oder der Autobatterie, kein fliessend Wasser (nur Mekong- oder Regenwasser aus Tanks), und alles dort ist sehr relaxt und einfach. Ich habe mir mit Helen, einer Britin die ich im Bus nach Pakse kennengelernt hatte, einen Bungalow geteilt der direkt auf den Mekong blickt.


Unter Bungalow darf man sich auf Don Det, unserer Insel, nichts mondaenes vorstellen: es ist lediglich eine Holzhuette mit zwei Betten und einem rieeeeesigen Balkon. Kostet dafuer auch nur 50 cent pro Nacht. Special feature dort: drei Haengematten. Die haben wir ausgiebig durchgetestet. Don Det ist in erster Linie zum Nichtstun gut - ich habe viel gelesen, wir sind um die Insel geradelt, haben uns die Mekong-Wasserfaelle angeschaut; sind mit einem Traktorreifen den Mekong runtergepaddelt und haben uns mit unseren Landlords und ihren zwei kleinen Kindern die Zeit vertrieben. Und nicht zu vergessen die Fauna: ab und an kam eine Huehnerfamilie zu uns auf den Balkon, eine Entenmama mit Nachwuchs gabs auch; Kuehe besuchten uns im Vorgarten, und eine Sau hat sich im Schlamm gegenueber gesuhlt.

(ein etwas unscharfes Bild von den super-neugierigen Entenkueken)


Nach der Erholung in Si Phan Don gings dann nach Kambodia. Es ist schon unglaublich wie stark sich die verschiedenen Laender hier unterscheiden - viel staerker als innerhalb Europas. Auch das Essen ist etwas anders: bei jedem Busstop kommen Frauen mit Snacks daher. In Kambodia bestanden diese Snacks aus aufgespiessten, geroesteten Kaefern, fritierten Spinnen und - ganz ekelig - fritierten Huehnerembryonen.


Es gibt aber auch normales Essen, keine Sorge.

Nach einer Uebernachtung in Kratie bin ich dann direkt nach Siem Reap gefahren, der Ausgangsstation fuer Angkor Wat.
In jedem Reisefuehrer kann man lesen dass Angkor Wat ein absolutes MUSS ist, dass es sooo beeindruckend ist etc. pp. Irgendwie war ich nicht so ganz ueberzeugt und hielt das fuer etwas uebertrieben - aber als ich gestern dann dort war war ich wirklich ueberwaeltigt, und ich denke selbst in Bildern kann man das nicht wirklich ausdruecken. Die Tempelanlagen sind ueber viele Quadratkilometer verteilt, ich bin gestern an die 35 km geradelt um nur einen Bruchteil zu sehen (und das bei 32 Grad und mit einem Fahrrad ohne Gangschaltung!!).

Angkor war viele Jahre lang mehr oder minder vernachlaessigt und wurde erst vor 150 Jahren "wiederentdeckt" und von Urwald befreit. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hat es die knapp 1000 Jahre gut ueberstanden: in vielen der mehrstoeckigen Tempelanlagen kann man herumlaufen und Entdecker spielen.

(Glaeubige vor einer Buddhastatue im Bayon-Tempel)

(einer der wohl beruehmtesten Tempel, Ta Prohm - bekannt aus Tomb Raider, ueberwachsen von Urwaldriesen)




(und als Highlight: Angkor Wat selbst)